Der Mensch kann ohne die Natur nicht Leben
"Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, dann werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!"
Aus der Prophezeiung der Cree Indianer vor ca. 100 Jahren.
Schon seit jeher blicken die Menschen zum Himmel und fragen sich woher sie kommen und wohin sie gehen. Nicht so die "alten Weisen" sie fragen den Himmel einfach und haben die Antwort schon vor Jahrtausenden erhalten! Dies war fester Bestandteil ihres "Wissens" und eines Selbstvertändnisses, das den Menschen über die Zeit verloren gegangen ist. Denn nur so lässt sich erklären, weshalb der Mensch so Verantwortungslos mit seiner Umwelt umgeht.
Dereinst blickte auch der große Maya Priester Chilam Balam in den Himmel von Yucatan und dachte über seine Visionen und Prophezeiungen nach. Er wusste, dass das Volk der Maya auf sein Ende zugeht und die Mayagötter ihnen nicht mehr helfen würden, da es an den Menschen selbst liegt. Die Maya sahen Ihr Ende und sie taten nichts.
Was soll uns dies heute sagen, ich will nicht behaupten, dass die Welt am 21.12.2012 untergeht, ich denke auch nicht das Chilam Balam das so sah, aber es gibt Parallelen:
Auch wir sehen, ohne die Gaben des Mayapriesters zu haben, unser Ende kommen, denn wir leben auf einer Welt deren Ressourcen begrenzt sind. Wasser, fossile Brennstoffe, Luft, Wälder und vieles mehr geht uns irgendwann aus. Doch anstatt umzudenken verbrauchen wir die Dinge schneller und immer mehr davon. Obgleich wir uns voll und ganz bewusst sind, dass dies unser Ende bedeuten wird.
Der Kosmos, die Natur und alle Lebewesen sind Eines und daher folgen wir alle den gleichen Gesetzmäßigkeiten, auch wenn wir noch so forschen wir kommen immer wieder zur gleichen Erkenntnis!
Die Natur besteht aus immer währenden Zyklen, denen unsere Vorfahren gefolgt sind und nach denen sie gelebt haben. Zyklen wie z.B. Mondphasen, Sonnenwende oder Jahreszeiten. Nach diesen kosmischen Vorgängen wurde u.a. Ackerbau und Viehzucht betrieben, aber auch das ganze Leben darauf ausgerichtet. Auch der Mensch unterliegt, sich heute nicht mehr bewusst, diesen Zyklen und ruft dadurch, dass er sie aus seinem Alltag verdrängt hat innerliche Konflikte hervor. Bei Frauen sehen wir dies besonders deutlich, denn ihr Monatszyklus folgt einem Gesetz, dass wir heute nicht mehr kennen, dies wird durch unsere künstliche Umwelt noch verstärkt, wodurch immer mehr Frauen Regelprobleme haben.
Alles im Universum besteht aus dem gleichen Grundstoff, egal wie wir ihn nennen, ob Atome, Quanten, Energie, Qi es ist der Urstoff des Universums und alles Leben ist auf Elemente begründet, wenn man dass Periodensystem der Elemente aufschlüsselt, endet man bei 5 Elementen. Diese sind schon seit Jahrtausenden bekannt: Holz-Feuer-Erde-Metall-Wasser.
Beispiele der 5 Elemente in unserem Alltag:
Leben wie es aus der Erde kommt
Wasser bringt Holz und Leben

Wasser nicht immer zu beherrschen (Hagel im Zollernalbkreis 26.05.2009)

Aus Holz wird wieder Erde
Diese Beispiele sollen zeigen wie offensichtlich der Kreislauf der Natur ist und welche Folgen unser Eingreifen auf Dauer haben wird.
Die 5 Elemente stehen für für Äußere und Innere Einflüsse die auf uns wirken und die alten Chinesen haben dies erkannt und ihr Leben danach ausgerichtet. Ebenso wie Yin und Yang für Polaritäten stehen, die sich gegenseitig bedingen. Beispiel Wo Licht ist, ist auch Schatten und ohne Schatten kein Licht.

In der fernöstlichen Kultur steht Holz für Frühling, Feuer für Sommer, Erde für Spätsommer, Metall für Herbst und Wasser für Winter.
Im Universum dem Makrokosmos steht Jupiter für Holz, Feuer für Mars, Erde für Saturn, Metall für Venus und Wasser für Merkur.
Betrachten wir den Mikrokosmos, also uns und unsere Gesundheit so steht Holz für die Meridiane Galle u. Leber, Feuer für Dünndarm, 3 facher Erwärmer, Herz u. Perikard, Erde für Milz/ Pankreas u. Magen, Metall für Dickdarm u. Lunge, Wasser für Harnblase und Niere. Ist einer dieser Meridiane aus dem Gleichgewicht geraten so krankt das ganze System Mensch.
Jede Emotion, Körperteile, Abläufe, Nahrung, Krankheiten uvm. lassen sich nach den 5 Elementen aufteilen und gegenseitig in Bezug bringen. Alle Gesetzmäßigkeiten und Zyklen des Universums, treffen auch auf uns zu.

Dies soll verdeutlichen, dass der Mensch und die Natur keine Symbiose bilden sondern Eins mit ihr ist! Mit jedem Schaden den wir der Natur zufügen, endet ein Teil unserer Chancen zu Überleben.
Das Grundübel des Menschen ist es, dass er zum Überleben Seelen töten muss. Da er darum weiß, erkrankt er.
Alte schamanische Weisheit nordamerikanischer Indianer.